Trockenbau

Trockenbaukonstruktionen gehören zu den besten Lösungen, um innerhalb bestehender Gebäude neuen Wohnraum zu schaffen. Dabei sind Wände oder Decken im Trockenbau-Stil zwar belastbar, aber nicht tragend.

Deshalb können sie bei Bedarf jederzeit wieder ohne Probleme entfernt werden.

 

Der Trockenbau beinhaltet raumbegrenzende, bauteilbekleidende und dekorative Konstruktionen des Ausbaus insbesondere für Wand, Decke und Boden, die in trockener Bauweise montiert werden.

ABGEHÄNGTE DECKEN

Insbesondere Altbauten haben einen sehr hohen Wärmeverbrauch . Ein Grund hierfür sind die hohen Decken. Um Kosten zu sparen, wird zumeist eine zweite, niedriger abgehängte Decke eingebaut. Dadurch sparen Sie nicht nur Heizkosten, sondern profitieren auch von der schnelleren Erwärmung des Raumes. Darüber hinaus sind abgehängte Decken auch optisch ein wahrer Hingucker.

 

Zwischen der alten und der abgehängten Decke können außerdem auch technische Einrichtungen, wie zum Beispiel Zu- oder Abluftkanäle der Klimaanlage oder diverse Kabel, versteckt werden. Bei einer abgehängten Decke müssen Sie nicht zwingend auf viel Raumhöhe verzichten. Meistens reichen schon wenige Zentimeter (zwischen 4 und 12,5 Zentimeter), um die Decke optisch aufzubessern.

Der moderne Innenausbau in Trockenbauweise setzte sich ab den 1960er Jahren, aus Amerika kommend, in Deutschland anfangs nur langsam, mit zunehmender Systeminnovation am Bau schließlich immer schneller durch.

SPANNDECKEN

Unter Spanndecken versteht man eine Art Deckenverkleidung. Diese können individuell gestaltet werden und kommen fast überall zum Einsatz, darunter Freibäder, Hallen, Büros oder die eigenen privaten Räume. Ein Spanndecke ist grundsätzlich nicht viel mehr als eine hochwertige PVC-Folie, die unter der bisherigen Decke gespannt wird. Spanndecken gibt es in den verschiedensten Modellen und Ausführungen. Dazu zählen unter anderem Spanndecken in matter Optik oder auch Licht- oder Akustikdecken.

Es werden überwiegend plattenförmige Bauteile durch Nageln, Schrauben, Stecken oder Kleben verbunden. Auf den Einsatz wasserhaltiger Baustoffe wie Mörtel, Lehm, Beton oder Putz kann weitgehend verzichtet werden. 

TROCKENBAU BÖDEN

Um einen Fußboden begehbar zu machen, muss zunächst eine Verlegegrundlage für den Bodenbelag geschaffen werden. Beliebte Materialien für einen Boden im Trockenbau sind etwa Parkett, Laminat, Teppich oder Vinyl. Zunächst muss der Untergrund vorbereitet werden, er muss eben sein und darf keine undichten Stellen aufweisen.

Zum Ausgleichen von Unebenheiten und feuchten Stellen kommt eine sogenannte Trockenschüttung zum Einsatz. Ist der Rohfußboden ausreichend vorbereitet, werden zunächst spezielle Holzplatten verlegt, die miteinander verleimt werden. Anschließend werden Fertigelemente auf den Platten angebracht. Je nachdem, welcher Belag letztlich verlegt werden soll, werden hier verschiedene Trockenestrich Elemente verwendet.

Diese sind üblicherweise auch miteinander verschraubt und oder verklebt. Bei Büros oder Geschäftsgebäuden werden häufig zunächst statt der einzelnen Platten aufgeständerte Holzkonstruktionen verbaut, um Platz für Strom-, Wasserleitungen oder ähnliches zu schaffen. Die Trockenestrich Elemente werden dann auf diesen Konstruktionen montiert. Danach können wir den gewünschten Bodenbelag verlegen.